
Die Generation Z (Jahrgang 1997–2012) ist eine der einflussreichsten jungen Konsumentengruppen weltweit. Als Digital Natives sind sie mit flächendeckendem Internetzugang, Smartphones und sozialen Medien aufgewachsen und haben dadurch ein fragmentiertes, häufiges und hochgradig interaktives Medienkonsumverhalten entwickelt. Sie legen Wert auf Authentizität, vielfältige Perspektiven und soziale Verantwortung bei den Inhalten, mit denen sie sich beschäftigen.
Das Medienkonsumverhalten der Generation Z verändert das globale Content-Ökosystem und hat erhebliche Auswirkungen auf Werbung, Markenmarketing, Content-Erstellung und Plattformstrategien. Dieser vom EaseUS -Team erstellte Bericht bietet eine systematische Analyse der Medienkonsumtrends, der wichtigsten Verhaltensmerkmale, der treibenden Faktoren, Herausforderungen und Chancen sowie der Zukunftsaussichten der Generation Z und bietet umsetzbare Erkenntnisse und strategische Leitlinien für Unternehmen und Kreative.
1. Mediengewohnheiten der Generation Z
Um die Verhaltensmerkmale dieser Generation von Digital Natives zu verstehen, ist es wichtig, die Medienkonsumtrends der Generation Z zu verstehen. Im Vergleich zu früheren Generationen ist das Medienverhalten der Generation Z nicht nur stärker auf mobile Geräte angewiesen, sondern auch stark fragmentiert, vielfältig und stark von Personalisierung und Unmittelbarkeit geprägt. Die Analyse ihrer Plattformpräferenzen, Inhaltsauswahl und Gerätenutzungsmuster liefert umsetzbare strategische Erkenntnisse für Marken, Plattformen und Content-Ersteller.
1.1 Plattformeinstellungen
Unter den vielen sozialen und Content-Plattformen sind Kurzvideoplattformen zum Kerngebiet der Generation Z geworden. Plattformen wie TikTok, Instagram Reels und YouTube Shorts werden durchschnittlich über zwei Stunden täglich genutzt und nehmen damit einen erheblichen Teil der fragmentierten Zeit junger Nutzer in Anspruch. Laut Statista verwenden über 80 % der weltweiten Nutzer im Alter von 16 bis 24 Jahren TikTok mindestens einmal pro Woche, dicht gefolgt von Instagram Reels mit einer Nutzungsrate von 65 % .
Im Gegensatz dazu verzeichnen traditionelle Social-Media-Plattformen wie Facebook bei der Generation Z einen deutlichen Rückgang der Nutzung, während Snapchat und X (ehemals Twitter) weiterhin stetig wachsen, vor allem wegen der sozialen Interaktion und des Konsums von Inhalten. Die Wahl der Plattformen spiegelt das Bedürfnis der Generation Z nach Unmittelbarkeit, Unterhaltung und sozialem Engagement wider: Kurzvideos befriedigen den schnellen Konsum und die visuelle Stimulation, während soziale Plattformen das Bedürfnis nach Kontakten mit Freunden und Community-Teilnahme erfüllen.
Darüber hinaus zeigt die Generation Z deutliche plattformübergreifende Nutzungsmuster. Sie bleiben selten auf einer einzigen Plattform, sondern wechseln je nach Inhaltstyp und sozialen Bedürfnissen. Beispielsweise nutzen sie TikTok zur Unterhaltung, Instagram, um die Updates von Freunden zu lesen oder interessante Themen zu verfolgen, und YouTube Shorts für Tutorials oder spezielle Inhalte. Dieses plattformübergreifende Verhalten deutet darauf hin, dass der Inhaltskonsum der Generation Z stark fragmentiert und selbstbestimmt ist.

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1.2 Inhaltstyp-Einstellungen
Die Art der Inhalte ist ein weiterer zentraler Faktor, der den Medienkonsum der Generation Z beeinflusst. Kurzvideos mit ihren rasanten, visuell ansprechenden und hochgradig interaktiven Eigenschaften sind zum wichtigsten Inhaltsformat dieser Generation geworden. Von Comedy-Clips und Tanz-Challenges bis hin zu lehrreichen Mikrovideos können solche Inhalte schnell Aufmerksamkeit erregen und viral verbreitet werden.
Laut Sensor Tower verbringt die Generation Z durchschnittlich über 10 Stunden pro Woche mit dem Anschauen von Kurzvideos , wobei TikTok-Nutzer etwa 40 % dieser Zeit dafür aufwenden. Darüber hinaus verzeichnen Live-Streaming-Inhalte ein rasantes Wachstum, insbesondere in den Bereichen Shopping und Gaming. Die Echtzeit-Interaktion und das hohe Engagement von Live-Streams bieten der Generation Z ein intensiveres Erlebnis und gleichzeitig direkte Konvertierungsmöglichkeiten für Marken und Content-Ersteller.
Neben Kurzvideos und Livestreams gewinnen auch nutzergenerierte Inhalte (UGC) und Inhalte virtueller Idole große Aufmerksamkeit. Die Generation Z erstellt oder konsumiert gerne von Gleichaltrigen erstellte Inhalte, während virtuelle Idole oder KI-gesteuerte Charaktere eine alternative Form der Unterhaltung bieten, die ihren Wunsch nach Personalisierung und neuen Erfahrungen befriedigt. Dieser vielfältige Content-Konsum spiegelt das interessenorientierte Verhalten und die vielfältigen Vorlieben der Generation Z wider.

1.3 Gerätenutzungsmuster
Smartphones sind das wichtigste Medium der Generation Z und decken nahezu alle Konsumszenarien ab. Laut Statista verbringen rund 92 % der Generation Z mehr als drei Stunden pro Tag mit ihren Smartphones, wobei der Großteil dieser Zeit für soziale Medien und den Konsum von Kurzvideos verwendet wird. Tablets und Laptops werden hauptsächlich zum Lernen, Spielen und für den Konsum längerer Inhalte genutzt, ihre Nutzungsdauer ist im Vergleich zu Smartphones jedoch deutlich geringer.
Diese Mobile-First-Konsumgewohnheit weist zwei bemerkenswerte Merkmale auf:
- Fragmentierter Konsum: Benutzer konsumieren Inhalte in kurzen Schüben während des Pendelns, in Wartezeiten oder in anderen kurzen Intervallen.
- Ständige Teilnahme: Soziale Interaktionen und die Erstellung von Inhalten können jederzeit und ohne zeitliche oder örtliche Einschränkungen erfolgen.
Dieses mobile und sofortige Konsumverhalten erfordert von Plattformen und Marken die Entwicklung von Inhalten, die für mobile Geräte optimiert sind – prägnant, visuell wirkungsvoll, interaktiv und leicht teilbar.

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2. Medieninteraktionsverhalten der Generation Z
Das Verständnis des Medieninteraktionsverhaltens der Generation Z ist entscheidend, um zu erfassen, wie diese Generation mit digitalen Inhalten umgeht. Im Gegensatz zu früheren Generationen sind die Gen Z keine passiven Konsumenten – sie beteiligen sich aktiv, kommentieren, teilen und erstellen Inhalte und prägen so das Social-Media-Ökosystem in Echtzeit. Dieser Abschnitt analysiert ihr soziales Verhalten, ihre Interaktionsmuster und Trends bei nutzergenerierten Inhalten (UGC) und liefert umsetzbare Erkenntnisse für Marken und Content-Ersteller.
2.1 Soziales und interaktives Verhalten
Die Generation Z zeigt ein hohes Maß an sozialer Interaktion innerhalb digitaler Plattformen. Zu den gängigen Verhaltensweisen gehören Liken, Kommentieren, Teilen und die Teilnahme an Trendthemen oder Challenges. Diese Interaktionen sind nicht nur Ausdruck von Vorlieben, sondern tragen auch zur Sichtbarkeit und viralen Verbreitung von Inhalten bei. So kann beispielsweise ein einziges Teilen oder Kommentieren die Reichweite eines Kurzvideos oder Livestreams deutlich erhöhen.
Darüber hinaus beschäftigt sich die Generation Z häufig in Echtzeit mit Inhalten und nimmt an Live-Streams, Umfragen oder virtuellen Events teil. Die Unmittelbarkeit und Reaktionsfähigkeit dieser Interaktionen verstärken das immersive Erlebnis und stärken die Community-Bindungen innerhalb der Plattformen. Tools wie EaseUS RecExperts sind für die Generation Z wertvoll geworden. Sie ermöglichen es ihnen, Gameplay, Tutorials oder App-Interaktionen aufzuzeichnen, um gemeinsam nutzbare Inhalte für soziale Medien zu erstellen und so ihr Engagement und ihren Einfluss zu verstärken.
2.2 Methoden zur Inhaltseinbindung
Die Generation Z beschäftigt sich auf vielfältige Weise mit Inhalten, die über den bloßen Konsum hinausgehen. Sie nimmt an Challenges teil, nutzt Hashtags, um sich an aktuellen Unterhaltungen zu beteiligen, und nutzt interaktive Funktionen wie Umfragen, Sticker oder AR-Filter. Dieses partizipative Verhalten ist zentral für ihre digitale Identität und ihren sozialen Ausdruck.
Daten aus aktuellen Umfragen zeigen, dass über 70 % der Nutzer der Generation Z regelmäßig durch Kommentare oder Shares zu Inhalten beitragen, während etwa 45 % selbst aktiv Inhalte erstellen. Die Kombination aus Konsum und Teilnahme bildet eine Feedbackschleife, die sowohl die Plattformaktivität als auch das virale Wachstum von Inhalten aufrechterhält. Bildschirmaufzeichnungs- und -bearbeitungstools erleichtern dieses Verhalten, indem sie die Erfassung und Erstellung von Inhalten vereinfachen und so die Hürde für eine hochwertige UGC-Produktion senken.
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2.3 Trends bei nutzergenerierten Inhalten (UGC)
UGC ist nach wie vor ein zentraler Treiber für das Engagement der Generation Z. Kreativität, Anerkennung und sozialer Einfluss motivieren junge Nutzer dazu, Videos, Memes oder Tutorials zu produzieren. Diese Beiträge folgen oft viralen Pfaden, wobei sich Inhalte durch Likes, Shares und Nachbildungen organisch verbreiten.
Neben von Gleichgesinnten erstellten Inhalten bieten virtuelle Idole und KI-gesteuerte Charaktere neue interaktive Erlebnisse, die es der Generation Z ermöglichen, sich auf neuartige Weise zu engagieren und ihre digitalen Interaktionen zu personalisieren. Dieser vielseitige Inhaltskonsum spiegelt das interessenorientierte Verhalten der Generation und ihre Vorliebe für vielfältige, partizipative Erlebnisse wider und unterstreicht die Bedeutung von UGC und interaktiven Inhalten für die Gestaltung ihrer Medienlandschaft.

3. Faktoren, die den Medienkonsum der Generation Z beeinflussen
Um den Medienkonsum der Generation Z zu verstehen, muss man über die von ihr genutzten Plattformen und Inhalte hinausblicken. Ihre Entscheidungen werden durch eine Kombination aus psychologischen, technologischen und soziokulturellen Einflüssen geprägt. Diese Faktoren prägen das einzigartige Medienverhalten und die Vorlieben dieser Generation und bieten wichtige Erkenntnisse für Marken und Content-Ersteller.
3.1 Psychologische und Werttreiber
Die Generation Z ist in einem digital gesättigten Umfeld aufgewachsen, was zu einer starken Vorliebe für Unmittelbarkeit, Vielfalt und Personalisierung in den Medien geführt hat. Sie fühlen sich von authentischen, nachvollziehbaren und ausdrucksstarken Inhalten angezogen und lehnen übermäßig kommerzialisierte oder vorgefertigte Botschaften oft ab. Laut Pew Research bevorzugen mehr als 60 % der Nutzer der Generation Z Empfehlungen von Gleichgesinnten gegenüber traditioneller Markenwerbung.
Darüber hinaus zeigt die Generation Z ein erhöhtes Bewusstsein für soziale Verantwortung und vielfältige Werte. Sie unterstützt eher Marken und Inhalte, die ökologischen, sozialen und integrativen Prinzipien entsprechen. Diese wertorientierten Präferenzen beeinflussen nicht nur die Inhaltsauswahl, sondern auch die Interaktionsmuster, da sich Nutzer stärker mit Inhalten beschäftigen, die ihren Überzeugungen und Idealen entsprechen. Marken, die Elemente sozialer Verantwortung in die Inhaltsgestaltung integrieren, können eher eine sinnvolle Verbindung zu dieser Zielgruppe aufbauen.
3.2 Einfluss von Technologie und Plattformalgorithmus
Plattformalgorithmen spielen eine bedeutende Rolle bei der Gestaltung des Medienkonsums der Generation Z. Kurzvideoempfehlungen nutzen den Nutzerverlauf, Likes und Shares, um hochgradig personalisierte Content-Streams bereitzustellen und so eine Feedbackschleife zu schaffen, die das Engagement verstärkt. Branchenanalysten berichten unter Berufung auf Daten von Unternehmen wie Sensor Tower, dass etwa 80 % der von der Generation Z konsumierten TikTok-Inhalte durch algorithmische Empfehlungen und nicht durch aktive Suche entdeckt werden (Quelle: Sensor Tower, zitiert in zahlreichen Branchenpublikationen).
Technologische Fortschritte bei Tools zur Inhaltserstellung erhöhen die Teilnahme zusätzlich. Plattformen wie TikTok und Instagram bieten Filter, Vorlagen und Bearbeitungsfunktionen, mit denen Benutzer ganz einfach professionell aussehende Videos erstellen können.
3.3 Sozialer und kultureller Kontext
Das Medienverhalten der Generation Z wird auch durch das soziale und kulturelle Umfeld geprägt. Trends, Peergroups und interessenbasierte Communities beeinflussen die Auswahl der Inhalte stark. Beispielsweise verbreiten sich Campuskultur, virale Challenges, Memes und Online-Witze oft schnell in sozialen Kreisen und sorgen für hohe Beteiligungsquoten.
Auch der kulturelle Kontext beeinflusst die Inhaltspräferenzen. Die Generation Z hat in verschiedenen Regionen unterschiedliche Vorlieben in Bezug auf lokale Kultur, Musik, Humor und Ästhetik. Marken, die diese kulturellen Nuancen verstehen und in ihre Inhalte integrieren, können eine höhere Bindung und Resonanz erzielen. Auch das familiäre und bildungsbezogene Umfeld beeinflusst die Inhaltsauswahl. Manche Nutzer der Generation Z bevorzugen aufgrund elterlicher Unterstützung oder akademischer Bedürfnisse bildungs- oder wissensbasierte Inhalte.

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4. Marken- und Marketingeinblicke
Im Kontext des Medien-Ökosystems der Generation Z müssen Marken ihre Strategien an die Vorlieben und Verhaltensweisen dieser digital geprägten Generation anpassen. Im Gegensatz zu früheren Konsumenten legt die Generation Z großen Wert auf Authentizität, Interaktivität und Partizipation und agiert nicht nur als Content-Konsumenten, sondern auch als Mitgestalter und -Teiler. Das Verständnis ihrer Markenpräferenzen und Interaktionsmuster ist für effektives Marketing entscheidend.
4.1 Präferenzen für Markeninhalte
Die Generation Z zeigt eine ausgeprägte Einstellung zu Markeninhalten. Sie reagiert sehr sensibel auf traditionelle Werbung und lehnt übermäßig kommerzialisierte Botschaften oft ab. Studien zeigen, dass über 65 % der Nutzer der Generation Z authentische, unterhaltsame und wertvolle Markeninhalte konventioneller Werbung vorziehen.
Zu den wichtigsten Inhaltspräferenzen gehören:
✅Authentizität und Transparenz: Die Generation Z bevorzugt Marken, die echte Produktionsprozesse, Mitarbeitergeschichten und Initiativen zur sozialen Verantwortung präsentieren.
✅Unterhaltung und Kreativität: Humorvolle, innovative oder partizipative Inhalte – wie kurze Video-Challenges oder interaktive Minispiele – fesseln effektiv die Aufmerksamkeit.
✅Soziale Verantwortung und Werteorientierung: Marken, die sich für Umweltschutz, Inklusivität und Gleichberechtigung einsetzen, gewinnen bei der Generation Z stärkeres Vertrauen und Loyalität.
So fanden beispielsweise die Kampagnen von Nike, die vielfältige sportliche Geschichten und soziale Initiativen in den Mittelpunkt stellten, bei jungen Menschen weltweit großen Anklang und förderten so das soziale Engagement und die Markenaffinität.

4.2 Marketing-Fallstudien
Kurzvideoplattformen und soziale Medien sind zu zentralen Kanälen geworden, um die Generation Z zu erreichen. Das Challenge-basierte Marketing von TikTok ist ein Beispiel dafür: Durch den Einsatz von Hashtags und partizipativen Kampagnen werden die Benutzer dazu ermutigt, Inhalte nicht nur zu konsumieren, sondern auch zu erstellen und zu teilen, wodurch eine sich selbst erhaltende virale Schleife entsteht.
📋 Fallstudie 1:
Eine Getränkemarke startete eine Hashtag-Kampagne mit dem Titel „Taste Challenge“ und forderte Nutzer dazu auf, ihre Reaktionen auf neue Geschmacksrichtungen aufzuzeichnen. Innerhalb einer Woche wurden über 50.000 UGC-Elemente generiert, die insgesamt mehr als 12 Millionen Mal angesehen wurden.
📋Fallstudie 2:
Eine Beauty-Marke arbeitete mit Influencern zusammen, um kurze Tutorial-Videos zu produzieren und ermutigte Nutzer, ihre eigenen Kreationen hochzuladen. Algorithmische Werbung auf TikTok und Instagram steigerte die Reichweite und steigerte sowohl das Engagement als auch die Verkaufskonversion.
4.3 Werbeformate und Conversion-Performance
Die Generation Z bevorzugt native, interaktive und eingebettete Werbung gegenüber störender Werbung. Interaktive Formate, die Likes, Kommentare, Shares und die Teilnahme an Challenges integrieren, steigern Engagement und Konversion.
Plattformanalysen zeigen, dass native und partizipative Anzeigen auf Kurzvideoplattformen die doppelte Konversionsrate erzielen können wie herkömmliche Videoanzeigen. TikTok-Daten zeigen beispielsweise, dass Challenge-basierte Anzeigen eine Klickrate von 8 % und eine Konversionsrate von 3 % aufweisen, verglichen mit 4 % bzw. 1,5 % bei herkömmlichen Anzeigen.
Indem Benutzer dazu ermutigt werden, UGC im Zusammenhang mit Kampagnen zu erstellen, wird die Reichweite weiter erhöht und die Kosten für die Kundenakquise werden gesenkt, was den Wert partizipativer Marketingstrategien verdeutlicht.
| Anzeigenformat | Klickrate (CTR) | Konversionsrate |
| Mitmach-Anzeigen (Challenge + Hashtag) | 8 % | 3 % |
| Traditionelle Videoanzeigen | 4 % | 1,5 % |
🔔Hinweis: Partizipative Anzeigen, die Challenges und Hashtags nutzen, steigern Engagement und Konversion deutlich. User-Generated Content (UGC), der im Rahmen dieser Kampagnen erstellt wird, erhöht die Markenreichweite zusätzlich und stärkt den Markeneinfluss.
5. Zukünftige Trends und strategische Empfehlungen
Aufbauend auf der Analyse des Medienkonsumverhaltens und der Markeninteraktionsmuster der Generation Z liefert dieser Abschnitt zukunftsweisende Erkenntnisse und umsetzbare strategische Empfehlungen. Durch die Untersuchung von Content-Trends, Plattformentwicklung und Marketingstrategien können Marken und Kreative die Vorlieben der Generation Z besser antizipieren und das Engagement optimieren.
5.1 Prognose zum Inhaltskonsum
Kurzvideos, Live-Streaming und interaktive Inhalte werden voraussichtlich auch weiterhin eine zentrale Rolle im Medienkonsum der Generation Z spielen. Statista prognostiziert, dass die Nutzerzahlen von Kurzvideoplattformen weltweit weiterhin jährlich um etwa 15 % steigen werden. Gleichzeitig nimmt die Nutzung von Live-Streaming-Inhalten, insbesondere in den Bereichen Bildung, Shopping und Gaming, sogar noch schneller zu.
Zu den wichtigsten Inhaltstrends gehören:
- Fragmentierter und unmittelbarer Konsum: Die Generation Z bevorzugt schnelle, hochfrequente Inhaltsinteraktionen über den Tag verteilt.
- Personalisierung und Vielfalt: Algorithmusgesteuerte Empfehlungen unterstützen hochgradig individuelle Erlebnisse und berücksichtigen vielfältige Interessen und Nischen-Communitys.
- UGC-gesteuerte Verstärkung: Benutzergenerierte Inhalte sind weiterhin ein Haupttreiber für Engagement und Teilen. Durch die Teilnahme an Challenges, Hashtags und Kampagnen werden Konsumenten zu Kreativen, die Inhalte auf natürliche Weise verbreiten.
So nutzte beispielsweise eine Plattform für kurze Lehrvideos personalisierte Empfehlungen, um Inhalte auf individuelle Interessen abzustimmen. Innerhalb von sechs Monaten steigerte dieser Ansatz die Benutzeraktivität um 30 %. Dies zeigt, wie effektiv die Kombination von Kurzinhalten mit Personalisierung im Rahmen einer umfassenderen Videomarketingstrategie ist.
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5.2 Trends in der Plattformentwicklung
Die Entwicklung der Plattform ist ein weiterer kritischer Faktor:
- Algorithmusoptimierung und personalisierte Empfehlungen: Plattformen nutzen zunehmend KI und Big Data, um das Engagement und die Bindung der Benutzer zu verbessern.
- Plattformübergreifende Ökosystemintegration: Kurzvideos, soziale Medien, Live-Streaming und E-Commerce-Funktionen werden zusammengeführt, sodass Benutzer nahtlos auf einer einzigen Plattform konsumieren, interagieren und einkaufen können.
- Unterstützung der Ersteller und Aufbau einer Community: Plattformen bieten Anreize für die Erstellung hochwertiger Inhalte und fördern gleichzeitig die Community-Kultur, wodurch die Benutzertreue und die Inhaltsvielfalt gestärkt werden.
Diese Trends zeigen, dass sich Marken und Entwickler an dynamische Plattform-Ökosysteme anpassen und Inhaltsformate optimieren müssen, um für die Generation Z relevant zu bleiben.
5.3 Empfehlungen zur Markenmarketingstrategie
Basierend auf Inhalts- und Plattformtrends werden für Marken die folgenden Strategien empfohlen:
1️⃣Innovieren Sie kontinuierlich die Inhaltsformate: Legen Sie den Schwerpunkt auf Kurzvideos, Live-Streams und interaktive Inhalte und integrieren Sie aktuelle Trends und partizipative Elemente, um die Aufmerksamkeit zu erregen.
2️⃣Personalisiertes Marketing und datengesteuerte Entscheidungen: Nutzen Sie Plattformanalysen und Daten zum Benutzerverhalten, um die Relevanz von Inhalten und die Effektivität von Kampagnen zu optimieren.
3️⃣Steigern Sie das Engagement durch Teilnahme und Community-Interaktion: Entwerfen Sie Herausforderungen, Hashtags und interaktive Kampagnen, die Benutzer zur gemeinsamen Erstellung von Inhalten ermutigen.
4️⃣Integrieren Sie Werte und soziale Verantwortung in das Branding: Heben Sie Nachhaltigkeit, Inklusivität und soziale Anliegen hervor, um emotionale Bindungen und langfristige Loyalität zu fördern.
5️⃣Implementieren Sie plattformübergreifende Strategien: Kombinieren Sie Kurzvideos, soziale Medien, Live-Streaming und E-Commerce für ein Engagement an mehreren Touchpoints.
6. Fazit
Dieser Bericht beleuchtet die besonderen Merkmale des Medienkonsums, der Interaktionsmuster und des Markenverhaltens der Generation Z. Die wichtigsten Erkenntnisse sind:
- 🚀 Hohe Beteiligung und Vielfalt: Die Generation Z konsumiert, erstellt und teilt aktiv Inhalte in Form von Kurzvideos, Live-Streaming, UGC und virtuellen Idol-Formaten und bildet so ein dynamisches, interaktives Ökosystem.
- 🚀 Fragmentierter und mobiler Konsum: Smartphones dominieren als primäres Gerät und Inhalte werden in kurzen Schüben mit starker Präferenz für Unmittelbarkeit konsumiert.
- 🚀 Werteorientiertes Verhalten: Authentizität, Personalisierung und soziale Verantwortung sind für die Auswahl von Inhalten und die Markentreue von zentraler Bedeutung. Marken, die diese Werte teilen, gewinnen eher Vertrauen und Engagement.
- 🚀 Interaktive und virale Mechanismen: Partizipative Herausforderungen, Hashtags und die Erstellung von UGC sind die Haupttreiber für virale Inhalte und Engagement. Tools wie EaseUS RecExperts erleichtern die Inhaltserstellung, senken Barrieren und verbessern die Qualität, wodurch die Teilnahme weiter gesteigert wird.
- 🚀 Strategische Auswirkungen für Marken: Marken sollten Wert auf Inhaltsinnovation, Personalisierung und Community-Interaktion legen und gleichzeitig soziale Verantwortung integrieren und Erstellungstools nutzen, um Engagement und Konversion zu fördern.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Verständnis des Medienkonsums und der Verhaltenstreiber der Generation Z für Marken, Content-Ersteller und Plattformen, die Aufmerksamkeit erregen und dauerhafte Beziehungen aufbauen möchten, von entscheidender Bedeutung ist. Der zukünftige Erfolg hängt von der Gestaltung interaktiver, wertorientierter und partizipativer Erlebnisse ab, die bei dieser digital geprägten Generation Anklang finden.
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